Low Fuel Experiment

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Hank's aktuelles Projekt:

Das ist derzeit das bevorzugte Transfermobil Ecknach > Adelsried, einfache Strecke etwa 37km, täglich hin- und zurück. Mal gucken, mit wie wenig Kraftstoff sich die Wege machen lassen.

Zum Start des Projektes im Herbst 2019 ist der Smart 0.8cdi, bis auf einen nachgerüsteten Russpartikelfilter und saisonbedingt montierten Winterreifen, noch komplett Serienstand und die ersten etwa 300km nach einer Vollwartung und diversen kleinen Reparaturen sind bereits gefahren.

Hier ein paar Eindrücke,  Erlebnisse,  Bilder  und  Ergebnisse zu diesem Experiment:

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 SMART 0.8cdi pure
EZ 07.12.2000 Laufleistung abgelesen 139200km
Serienausstattung + Nachrüstpartikelfilter + Winterreifen

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Zur besseren Verfolgung der Schaltpunkte und um eine gleichmäßige Fahrgeschwindigkeit
zu realisieren wurden Drehzahlmesser und Geschwindigkeitsregler / Tempomat eingebaut.

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Zweiter Tankstopp und erste Verbrauchsberechnung in unserem Experiment.
Dieselbe Säule und der gleiche Kraftstoff wie beim ersten mal.

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Anzeige: 529,5km
GPS Messung: 535,38km
Abweichung augenscheinlich bedingt durch Verschleißgrad der Reifen und dem sich
daraus
ergebendem Abrollumfang. Die Profiltiefe der aktuell montierten Winterreifen ist neuwertig.

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17,99l auf ermittelte 535,38km ergibt einen aktuellen Verbrauch von 3,36 l auf 100km.

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PROTOKOLL EINS
Im letzten Fahrzyklus wurde darauf geachtet, die Fahrten mit einer maximalen Geschwindigkeit von 100km/h zu machen. Meist wurde auf Autobahn und Schnellstraße das Tempo der LKW aufgenommen, was eine Reisegeschwindigkeit zwischen 92 und 95 km/h ergeben hat.

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Andere Tanke, aber randvoll again. Nach bereinigter Wegstrecke (Wegstreckenzähler
weicht um den Faktor 1,011 ab)  ergeben sich aktuell 3,62  Liter  pro  100 Kilometer.

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PROTOKOLL ZWEI
Im vergangenen Fahrzyklus wurde nichts besonderes beachtet und die Fahrten im normalen Alltagsmodus abgespult. Etwas Stadt, etwas Land und auf der Autobahn immer so um die 110km/h. Auf Highspeed Orgien wurde verzichtet und der Wagen lädt dazu ohnehin nicht ein. 16,32 Liter auf die ermittelten 450,40 km ergibt einen aktuellen Schnitt von 3,62 Liter auf 100 Kilometer. Die nächste Tankfüllung soll wieder bewusst sparsam erfahren werden. Der Reifendruck wurde dazu vorne von 2.0 auf 2.6 und hinten von 2.5 auf 3 bar erhöht und der seit heute einsatzfähige Tempomat wird helfen die Gleichmäßigkeit zu verbessern.

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PROTOKOLL DREI
Bei den letzten Fahrten wurde penibel auf das Einhalten der Maximalgeschwindigkeit geachtet und diese auch per Tempomat technisch begrenzt. Dazu wurde der Reifenfülldruck zur Minderung des Abrollwiderstands im Rahmen des sicherheitstechnisch möglichen erhöht.
Das Alles führte zu einem aktuellen Durchschnittsverbrauch von 3,36 Liter auf 100km Wegstrecke.

tagtour4Nun galt es den kleinen Wagen erstmals auf vergleichsweise großer Reise
zu bewegen um neue Erfahrungen auf eben langen Strecken zu sammeln.

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PROTOKOLL VIER PUNKT EINS
Heute ging es also auf die große Reise mit dem kleinen Wagen. Die Hansestadt Hamburg war das Ziel und die ersten etwa 416 Kilometer wurden mit dem mit 2 Personen und Gepäck beladenen und Geschwindigkeiten von zumeist 110 km/h Höchstgeschwindigkeit und einer ermittelten Gesamtdurchschnittsgeschwindigkeit von annähernd exakt 100 km/h mit einen Verbrauch von durchschnittlich 4,16 l/100km abgespult. Der bislang höchste Verbrauch in unserem „Low Fuel Experiment“.

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PROTOKOLL VIER PUNKT ZWEI
Ab dem letzten Tankstopp wurde wieder akribisch auf ein Maximaltempo von etwa 90 km/h geachtet und die restliche Strecke nach Hamburg und im Anschluss auch noch nach Lübeck und zurück mit durchschnittlich 3,45 l/100km absolviert. Dies empfinden wir trotz einigen Strecken im dichten Stadtverkehr und der vollen Ladung mit eben 2 Personen und Gepäck (und auf dem Rückweg von Lübeck einer größeren Menge Marzipan) doch sehr beachtlich.

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So weit im Norden war unser kleiner Wagen bislang noch nie!
Neben den freundlichen Verbrauchswerten ist auch der Parkraum als PLUS zu werten.

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PROTOKOLL VIER PUNKT DREI
Diese vergangenen etwa 530km fuhr unser Smartie bei Tageslicht, somit nur mit gelegentlichem Einsatz von Abblendlicht und auf den langen Autobahnpassagen auch ohne Einsatz des Heizlüfters. Da am Sonntag keine LKW’s als Tempomacher zur Verfügung standen, haben wir unsere 90 km/h per Tempomat eingeloggt und es war überraschend zu erleben, wie sich immer wieder über längere Strecken mal einer oder auch mal mehrere PKW- und auch WoMo- Lenker an unser Heck geheftet und somit wohl ihr ganz persönliches „Low Fuel Experiment“ gemacht haben. Die Beschriftung am Heck scheint zu motivieren.
Der Durchschnittsverbrauch heute fiel mit 3,2 (3,195) Liter / 100km geringer aus, wie in allen Zyklen zuvor und war somit der bislang sparsamste in unserem Experiment.  Augenscheinlich haben auch die Stromverbraucher einen nicht nur theoretischen, sondern spürbaren praktischen Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch, womit sich in modernen Fahrzeugen auch der vermehrte Einzug von effizienter und sparsamer LED Technik erklärt.
In der Theorie sind mir und wohl jedem anderen Technikinteressierten diese Phänomene durchaus klar erklärbar, doch ist es immer etwas näher und intensiver, eine solche Theorie dann praktisch und unmittelbar zu erleben.

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Zwischenstopp bei halber Strecke auf Schloß Romrod.

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Unsere Deutschlandtour geht nach 1845km an der gleichen Zapfsäule zu Ende, an der sie vor 6 Tagen begann.
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PROTOKOLL VIER FINAL / FAZIT
Unsere Deutschlandtour geht nach 1845km an der gleichen Zapfsäule zu Ende, nach deren Besuch sie vor 6 Tagen begann. Der Gesamtdurchschnittsverbrauch von 3,52 Liter auf 100km bildet eine gute Basis für alles, was wir nun an dem kleinen Wagen noch so verändern wollen.  Es verspricht spannend zu bleiben!statistik HH

PROTOKOLL FÜNF
Der kleine Wagen diente in den vergangenen Wochen ausschließlich meiner Wegstrecke von und in die Werkstatt. Somit konnte ich eine gleichmäßige Geschwindigkeit und ein entsprechend "Low Fuel" taugliches Fahrverhalten sicherstellen. In diesem Fahrzyklus waren noch die Winterreifen montiert, doch konnte weitgehend auf elektrische Verbraucher wie Scheibenwischer, Heizgebläse und Fahrlicht verzichtet werden. Der Durchschnittsverbrauch lag nach gemessenen 534,7km (nach GPS Abgleich 541,12km ) und einer Füllmenge von 16,52 Liter bis Unterkante Einfüllrohr bei 3,053Liter auf 100km Wegstrecke. Der bislang niedrigste Verbrauch in unserer Testreihe.

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Da es nach der alten Reifenwechselregel "von O bis O" an der Zeit war, sich von den Winterreifen zu verabschieden, galt es einen frischen Satz Gummis für den kleinen Wagen zu beschaffen. Die Wahl fiel auf Ganzjahresreifen des Herstellers Hankook. Da wir in unserem "normalen" Werkstattbetrieb regelmäßig in Beratung und Verkauf mit Reifen zu tun haben, sind wir bei unseren eigenen Fahrzeugen immer versucht eine gewisse Vielfalt an unterschiedlichen Reifen zu fahren um reale Erfahrungen in die Beratungen mit einzubringen.
Beim Smart galt es in erster Linie, eine Kombination Vorder- und Hinterreifen mit identischer Profillierung und Gummimischung zu bekommen und da wird die Auswahl dann ganz schnell ganz dünn. Neben einem namenlosen Fern-Fern-Osthersteller blieb letztendlich auf dem seriösen Reifenmarkt nur noch der Eingangs erwähnte Hankook übrig. KINERGY 4S in den Größen 135/70R15 vorne und 175/55R15 hinten mit Energieeffizienzklasse "E", einer Geräuschangabe von 71dB und einer Einstufung der Nasshaftung von "E" für die Vorder- und "C" für die Hinterachse sollten es werden. Besseres hatte der Markt zum Zeitpunkt unserer Recherchen nicht zu bieten.

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Zu den neuen Reifen gab es frisch überarbeitete Felgen (Entlacken / Strahlen / Pulverbeschichten) und ein Reifendruck- und Temperaturkontrollsystem, dessen Einbau in der doch sehr schmalen Vorderfelge eine gewisse Herausforderung war. So kann unser Smartie sicher und frisch besohlt in das Frühjahr 2020 starten!

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