the MECHANIC "worldwide"

a RX105688Es geht wieder los...

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PLAN: Ende März startet der Flieger nach Phoenix AZ und so beginnt ein neues Abenteuer des Mechanikers. Ein Road Trip um oder durch die USA mit einem 40 Jahre alten Porsche 924 in hellblau metallic mit braun-beige-karierten Stoffsitzen. Die frühen 80er lassen grüßen!

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Der Start zu dieser Reise gestaltete sich in Anbetracht der Corona Situation, die uns seit dem Frühjahr 2020 fest im Griff hatte und unser aller Alltag immer noch stark beeinflusst und begleitet, etwas holprig. Die Idee zu diesem Road Trip ist älter wie der Virus uns bereits im Frühjahr 2019 entstanden.

Wie kam’s? Lee, ein ehemaliger Delorean Besitzer, Freund und streckenweise Begleiter der Delorean World Tour, hatte nach Ende seines aktiven Arbeitslebens in 2019 eine kleine aber feine private Werkstatt in Oracle Arizona eingerichtet. Zeitgleich als wir unsere neue Werkstatt in Adelsried einrichteten. Es hatte sich ein kleiner freundschaftlicher Wettstreit entwickelt, wer denn nun welchen Fortschritt zu Erst erledigt. Wir hatten eine erste Wand, er hatte ein Dach, wir vor ihm den Stromanschluss, er vor uns die Druckluftversorgung. Wir das erste Werkstatttor, er dafür die erste Hebebühne. Und der erste Wagen auf dieser Hebebühne war ein 924er Porsche. Hellblau metallic, natürlich US-Version mit den zusätzlichen Dämpfern an den Stoßstangen und den etwas zu groß geratenen Seitenleuchten an den Kotflügeln vorne und hinten. Ein Kauf aus der neuen Nachbarschaft, die Vorbesitzerin hatte den kleinen Zuffenhausen-er 1982 neu gekauft und in den letzten Jahren kaum mehr bewegt. Da Lee noch weitere Sportwagen mit dem Stuttgarter Wappen am Bug besitzt, wurde ihm das 1982er Serienmodell mit 4 Zylinder Reihenmotor und 5-Gang Schaltgetriebe angeboten.

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Nachdem das erste Foto des kleinen Porsche auf der Hebebühne über den Atlantik kam, hatte Lee noch die Idee mit angehängt, ob das denn kein Wagen für mich wäre, so von wegen deutsches Auto und deutscher Schrauber und den Parallelen zum Delorean. Gebaut in 1981, K-Jetronic Einspritzung, irgendwie genau mein Beuteschema.

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Die "Situation" ab 03.2020 hatte die Pläne, den Wagen alsbald zu übernehmen, erst einmal auf unbestimmte Zeit verschoben. Als in 2021 die US Regierung dann auch noch einen "Bann" für Europäer aussprach, war die Aktion "Road Trip" auf Weiteres verzögert. Denn das war die Idee. Flug nach Arizona, den Wagen gemeinsam mit Lee noch ein letztes Mal durchchecken und dann ab auf die Straße und durch die vereinigten Staaten!

Zum November 2021 wurde der Bann dann aufgehoben und auch Europäern war es ab sofort wieder erlaubt, mit den entsprechenden Papieren und einem Impf- und Testnachweis, in die Vereinigten Staaten einzureisen. So wurde der Plan, der ursprünglich bereits für Oktober/November 2021 entworfen war, einfach um ein halbes Jahr verschoben und nun steht April / Mai auf dem Zettel. Abflug 30. März, Ziel Phoenix AZ!

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30.03.2022

Die letzte Vorbereitung war der PCR Covid Test am Vortag. Das Ergebnis folgte über Nacht und wurde mit „negativ“ beschieden, was in diesem Fall als Positiv zu werten ist. Alle weiteren Präparationen wie gültiger Reisepass und VISA waren auch gegeben. So konnte die Tour nun starten und die Anreise verlief im großen und ganzen sicher und unkompliziert.
04:00Uhr wecken, 04:30Uhr Abfahrt, 5:30Uhr Ankunft Flughafen München. Der Flug war erst für 09:15Uhr geplant, doch wurde geraten zeitig vor Ort zu sein um alle Schritte wie Covid Test Check, Gepäckaufgabe, Personen- und Gepäckkontrollen, in Ruhe über sich ergehen zu lassen. Der Flieger nach Charlotte startet pünktlich und war nur recht dünn besetzt, was annähernd jedem Fluggast eine eigene Sitzreihe und mir, nach nettem Plausch mit dem sehr gewitzten Serviceteam, einen Überschuss an Schokoladeneis bescherte. Folgen: Örks! ...aber lecker!

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Ankunft in Charlotte wie geplant und hier galt es die strikten US Einreiseformalitäten mit Interview, VISA-Check und Abnahme der Fingerabdrücke zu durchlaufen. Das aufgegebene Gepäck musste von einem Band genommen werden um es dann direkt wieder auf ein anderes Band zu legen, wo es gleich wieder in einem dunklen Kanal verschwand um zum nächsten Flieger verbracht zu werden.

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Bis zum Weiterflug war ein Wartezeit von etwas über 4 Stunden geplant. Eine Alternative Verbindung wäre bereits nach 1 ½ Stunden buchbar gewesen, doch war mir das in Anbetracht der umfangreichen Einreiseformalitäten etwas zu knapp bemessen. 4 ½ Stunden am Flugplatz herum zu sitzen ist schon recht lange, dazu kam dann noch eine auf Raten verkündete Verspätung von weiteren 2 Stunden.

Letztendlich verlief dann auch der etwa 4 ½ Stunden Flug nach Phoenix reibungslos, wenn der Flieger, ein Airbus A321, auch bis auf den letzten Sitz besetzt war. Meine Sitznachbarin Tiffany, Computerspezialistin aus Phoenix, die von einem Einsatz in Kentucky zurück reiste, hatte noch nie etwas von Oracle gehört, doch hatten wir trotzdem ein nettes Gespräch und sie war sichtlich beeindruckt, dass wir es von Bayern nur etwa 2 Stunden in die Schweiz haben. Einen Pass für Auslandsreisen habe sie nicht, doch denkt sie ernsthaft daran sich einen zu beschaffen. Auch ein interessantes Phänomen. Deutsche haben mehrheitlich einen Reisepass und diesen auch regelmäßig. In den Vereinigten Staaten ist Reisen in ferne Länder mehr ein Phänomen für besser Verdienende, da ein durchschnittlicher Angestellter im Schnitt einen Urlaubsanspruch von nicht mehr wie 9 Tagen hat. Kaum Zeit für ferne Ziele.

Gegen 21.30Uhr Ortszeit hatte ich mein Gepäck am Mann und ein Toyota Prius Taxi mit gebürtigen Somalier am Lenker brachte mich zum etwa 10 Minuten entfernten „EZ 8 Motel Airporter“. Das Gespräch während der Fahrt verlief von Somalia und der Entführung der Landshut mit Finale in Mogadischu über seine Flucht nach Europa und die Weiterreise in die USA, da er hier uneingeschränkt arbeiten und damit seine Familie ernähren kann. Er könnte auch in Europa seine Familie ernähren, doch darf er da nicht dafür arbeiten, was ihn nicht befriedigt und Teile der dortigen Bevölkerung ihn auch regelmäßig spüren lassen. Darum der Gang in die Vereinigten Staaten, wo seine Arbeit mit voller Akzeptanz und nach seiner Wahrnehmung auch mit Wahrung der Menschenwürde einhergeht. Interessanter Blickwinkel auf die Situation eines Kriegsflüchtlings.

 

31.03.2022

Jetlag hin, Zeitverschiebung her, nach den 26 Stunden Dauerwachsein am Vortag war meine Nacht doch tatsächlich kurz nach 6 Uhr Morgens zu Ende. Wenn auch mein Biorhythmus beim Zeitversatz von minus 9 Stunden im Vergleich zur bayerischen Heimat etwas anderes machen sollte, es war 6 und ich war wach. Genau wie zu Hause.

So hab ich mir eine Kamera geschnappt und bin einfach mal los in Richtung „Downtown“ Phoenix. Zu Fuß ist das hierzulande eher ungewöhnlich, da annähernd jede und jeder ab 16 mit Führerschein und Automobil ausgestattet ist. „Downtown“ steht für Innen- oder auch Altstadt, eben für das Zentrum einer ständig wachsenden Ansammlung von Gebäuden.

Die 2 x 3-spurige Straße vom Hotel zur City ist gesäumt mit den unterschiedlichsten Gewerbebetrieben, ein großer Teil davon sind Autohändler, Autoverwerter und Werkstätten. Vom alten ausgedienten Trailer über neuwertige Pick Up Trucks bis hin zu Bremsenservice und Lackierung wird hier alles feil geboten, was der Mobilität zu dienen scheint.

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Der frühe Morgen lässt die Straßen noch leer und die Höfe verweist erscheinen. Die Temperatur liegt bei milden etwa 20 Grad und die Sonne steht noch flach am Horizont. Mein Weg führt mich in den Science and University Bezirk, in den der Heritage Square, ein historischer Wissenschaftspark eingebettet Ruhe und Entspannung vermittelt. Eine schöne Kombination inmitten all des Hochschulbetons. Das Leben scheint in Phoenix jedoch erst ab etwa 9 Uhr Morgens zu beginnen. Selbst das Frühstückskaffee in der ASU, der Arizona State University, öffnet seine Türen erst um diese späte Stunde. Mein 2 ½ Stunde Fußmarsch führte mich dann doch an eine Kaffeebude und im Anschluss an einen fry’s FOOD STORE. Zwei Äpfel, drei Bananen, Salatbox mit Dressing, ein Truthahnsandwich, ein Deo und `ne Flasche Wasser kamen auf 25.21 Dollar, was tagesaktuell in etwa 22,50Euro entspricht. So spazierte ich mit Frühstück und der Versorgung für den Rest des Tages in einer Tüte wieder zurück in Richtung Motel. Pflichten für heute erfüllt, dabei noch knapp 4 Meilen gelaufen, alles gut.

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Mittags wurde ich dann noch einen weiteren USA Klischee gerecht und das McDonalds Restaurant gleich neben dem Motel hielt ein BigMac Menü mit Pommes und Softdrink ohne Eis für mich bereit.

 

01.04.2022

Der Schlaf-Wach-Rhythmus hat sich augenscheinlich eingestellt, da nach einer ruhigen Nacht mit nur einer kurzen 02:00Uhr Hellwachphase, auch heute gegen 6 Uhr die Augen wie von selbst sich öffneten. Cappuccino beim McDonalds nebenan und dann schon mal die Koffer gepackt.
Gegen 9 Uhr läutet dann das Zimmertelefon: voice: „there is a man asking for you!“ me: „give me 3 minutes!“
Lee erwartete mich vor dem Eingang der Rezeption und es war schön ihn nun nach all den Jahren wieder zu sehen. Wir hatten uns wohl Beide sehr auf dieses Wiedersehen gefreut, entsprechend herzlich war sein Empfang. Als Transporter hatte er den Pickup Truck gewählt, ein weißer Chevrolet Silverado, wie er in dieser Region wohl zu den Standards gehört.

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Die Fahrt nach Oracle dauerte eine gute Stunde und ging zum Teil abseits des Freeway durch endlos scheinende Flächen, übersäht mit Saguaro Kakteen, die allesamt an Bilder aus alten Wild-Westfilmen und nicht zuletzt an das Design der ARIZONA Autokennzeichen erinnerten.

Irgendwann ging es links ab zur Robson Resort Community „Saddle Brooke Ranch“.
Auffällig die saftig begrünten Mittel- und Randstreifen die ab der Abzweigung die Straße säumten, ein eher unwirkliches Bild in dieser doch regelmäßig kargen Wüstengegend. Meine Frage danach wurde von Lee mit einem trockenen: „they wanna sell houses“ beantwortet und nach einer knappen Meile wurde unsere Fahrt kurz von einer Schrankenanlage gestoppt. Die Barriere wurde jedoch nach Annäherung des Silverado gleich geöffnet. Ein Transponder an der Frontscheibe ermöglicht hier den Einlaß und vor uns lag nun ein frisch angelegter Komplex an neuen Häusern, grünen Hügeln, einem Golfplatz, breiten Straßen, einem Speedlimit von 35 Meilen die Stunde und auf meine Frage nach Kindern folgte die wieder trockene Information von Lee, dass hier keine Häuser an Personen unter 55 Jahren angeboten werden. Ob nun Rentnerparadies oder Endlagerstätte liegt wohl im Auge des Betrachters, nach wenigen Minuten mit den erwähnten 35 miles per hour hatten wir das Haus der Edmonsons erreicht. Nummer 61837 gibt einen groben Hinweis auf die Dimensionen dieser Anlage. Lee’s Haus unterschied sich von den meist in einem irdenen braun gehaltenen Gebäuden in einer helleren, fast weiß gehaltenen Außenfassade, was wohl unter der heißen Sonne seine Vorteile bringt. Spätere Nachfrage hat ergeben, dass es nur ein begrenzte Anzahl an gestatteten Fassadenfarben in der Anlage gab und seine die hellste erlaubte sei.

Das Garagentür öffnete per Fernbedienung und hier stand er! Der Grund für diese Reise, der Wagen des Begehrens, der Porsche Neun Zwo Vier! Die Außenfarbe Hellblaumetallic wirkt hier auf Anhieb perfekt stimmig zum blauen Himmel über Arizona und Lee öffnet mir mit einem breiten Grinsen im Gesicht die Fahrertüre. „Here it is!“ gab er schmunzelnd zu Protokoll und ich hab mich gefreut wie ein kleiner Junge. Zu relativieren gelten jedoch die zum Beginn dieses Absatzes genannten 924 Argumente. Denn es war nie der Wagen der eigentliche Grund für diese Tour, er hatte sich jedoch als Aufhänger förmlich aufgedrängt und beim Begehren in Sachen Automobilen ist es in meiner ganz persönlichen Situation nicht mehr weit her, da bereits alles was ich jemals zu fahren, zu beschrauben, oder zu besitzen erhoffte, bereits von mir gefahren und beschraubt wurde, bzw. in meinem Besitz war oder ist.

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Auch ist der individuelle Wert für einen Wagen nicht mit Zahlen zu belegen. Hier und heute ist dieser 40 Jahre alte 924er Porsche das TOP Objekt! Er hat Lee und mich nach etwa 6 Jahren wieder zusammentreffen lassen, er hat in den letzten 3 Jahren bereits regelmäßig für Inhalt unterschiedlichster Gespräche gedient und die Aussicht darauf, nun zwei Monate mit ihm durch die USA zu touren, setzt der Geschichte noch das Krönchen auf. Geschichten sind es, die ich gerne sammle und meine Welt sind eben solchen mit vier Rädern. Wenn ich mal gehe, dann mit fröhlichen Erinnerungen, nicht mit unerfüllten Wünschen.

Nach dem Erstkontakt und dem Bezug meiner Cassita, wie das fast schon pompös, doch mit sehr viel Liebe zum Detail ausgestattete in den Gesamtbau integrierte separate Gästehäuschen an der Vorderseite des Hauses von Lee liebevoll bezeichnet wurde, stand auch gleich die erste Fahrt im Neun Zwo Vier in Richtung Werkstatt an. Die ersten Meilen mit meinem eigenen Wagen, der allerdings erst nach einem Behörden- und Notartermin kommende Woche rechtlich mir gehört, und ich grinse immer noch vor mich hin. Das Fernost Radio mit seinen gefühlten siebenunddreißigzweivierzehn Knöpfen überfordert mich aktuell vollständig, doch gelingt es nach einer Minute unkoordiniertem Herumgedrücke, dem Gerät ein Gesinge zu entlocken. John Fogerty trättert irgendwas mit „on the Road“ und ich fühle mich dem Barden stimmig verbunden. Dem weißen Silverado folgend biegen wir schon bald in eine Seitenstraße ein und da auf den mit grobem Kies planierten Hof vor einem im wohl lokal typischen graubraun gehaltenen Hallengebäude. Und das ist gar nicht so klein, wie Lee das in unserem Austausch der vergangenen drei Jahre immer hat scheinen lassen! Okay, unser Betrieb in Adelsried ist deutlich größer, doch für eine Hobby- und Freizeit Bude ist das hier schon SEHR üppig dimensioniert! Türe auf und rein in die gute Stube. Der Bau wird dominiert von eben der Werkstatt, die mit einer Hebebühne und je einem Rolltor an Vorder- und an Rückseite ausgestattet ist. Mehrere bunte Werkzeugwagen und ein paar Werktische bilden, neben vier Fahrzeugen wie sie unterschiedlicher kaum sein können, ein aufgeräumtes Gesamtbild.

Im linken Teil des Gebäudes befanden sich Toilette, Waschgelegenheiten, ein separater Raum mit Lees Schätzen und Ersatzteilen in der Mitte auch ein Sitzkreis aus benutzten und endlos gemütlich wirkenden Sofas. Inmitten ein Tisch und darüber der in Arizona wohl obligate Riesenventilator. Eine Männerhöhe vor dem Herrn! In einer Ecke ein Vielzahl an Neonröhren und Leuchten. „we use LED now.“ war als Erklärung dazu zu vernehmen. Hat da einer abgeguckt?

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Während Lee mir alles zeigte, schraubte Steve noch an seinem Mustang und er war gerade am aufräumen. Wir hatten schon etwas nach Mittag und da Steve mit seinen 70 Jahren auch der Rentnergarde angehörte, wären 4 Stunden Schrauberei für heute genug. Recht hat er.

Kurz danach erschien noch Andrew im Gebäude, der etwas hektisch, aber durchweg freundlich daher kam. Er berichtete Lee eine halbe Stunde über Fortschritte an seinem Camaro, erläuterte mir seine Pläne zum Dodge Service Truck aus den frühen 60ern hier, der auch für den Laien erkennbar einen umfangreichen Aufwand an Zuwendung innen, außen, oben, unten, und vor alle auch darunter, bedarf (hier ist bewusst das Präsenz gewählt, da der Wagen wohl auch bei Lektüre dieser Zeilen in Jahren noch in vergleichbarem Zustand sein Dasein pflegen wird) und machte sich dann nach etwa 10 Minuten realer Handanlage am Objekt wieder geschäftig davon. Doch ist das wohl der Sinn einer Männerhöhle wie dieser. Fluchtpunkt, Treffpunkt, Kommunikationspunkt.

Bei uns ging das Geschraube jedoch erst los! Nach einer kurzen Orientierung in Sachen Werkzeug, das bei Lee wie auch bei mir zu Hause in einer vernünftigen (das liest sich besser wie manisch) Ordnung befand, war der Einstieg schnell gemacht.

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AKTION 1: leichte Kost, Gummipuffer an die Stoßfänger vorne anbauen.
Hier sah Lee wegen des sehr knappen Raums zwischen Karosserie- und Stoßfängerkante für sich keine Chance das schnell zu erledigen, so kamen meine Hände gleich zum Einsatz. FUN FACT am Rande: Die Teile wurden, wie auch die Stoßfängerverkleidungen des Delorean DMC12, auf Formen der PHOENIX Kunststoffverarbeitung in Hamburg gefertigt. Wieder eine Parallale vom 924 zum DMC12!

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AKTION 2: Heizwasserventil tauschen
Die Heizung im 924 war daueraktiv, was in Anbetracht der regelmäßigen Temperaturen in Arizona und der funktionslosen Klimaanlage doch als Nachteil zu werten ist. Das Neuteil lag bereit und so konnte diese Aktion zügig über die Bühne gehen. Jedoch wurde der Seilzug zur Betätigung des Ventils im Rahmen der Ursachenforschung für die Dauerwärme am Bedienteil ausgehängt, was ein Zerlegen der Mittelkonsole und Ausforschung der tatsächlich erforderlichen Einbauposition des Zuges mit sich brachte. Doch konnten wir auch dieses Rätsel nach mehreren Anläufen nachhaltig lösen und das Ventil ließ sich nun einwandfrei betätigen.

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AKTION 3: Zusatzeinbauten Elektrik
Es galt die Spannungsversorgungen für Navigation, Reifendruckkontrollsystem und den GPS Tracker sicher zu stellen und hier auf störende Überlandverkabelungen zu verzichten. Da ich hierzu alles vorkonfiguriert im Koffer hatte, war diese Aktion flott erledigt.

So endete der erste Schraubertag zufrieden und am Abend in Gesellschaft von Nancy und Cameron, Verwandte aus New Mexico und einem Haufen Pizza nebst Pino Grigio mit atemberaubenden Blick auf die der Terrasse gegenüberliegenden Gebirgskette, die Oracle von Tucson trennte.
Toller Tag, tolle Leute, toller Start in diese Tour!

 

02.04.2022

Zwei Uhr Morgens: wieder kurze Hellwachphase und um 6 dann aufgewacht. Kaffee aus der Kapselmaschine, Milch aus dem Kühlschrank in Kleiderschrankdimension und dann gleich wieder dieser Blick auf die Berge. Hier kann man alt werden.
Heute stand ein weiterer Werkstatt Tag auf dem Plan, der mit shopping startete. Meine „6 Uhr wecken, 8 Uhr Frühstück, 9 Uhr Abfahrt“ Regel wurde von Lee und lustigerweise auch vom Rest der Menschen hier im Hause, zu 100% übernommen und O’Reilly Auto Parts war unser erstes Ziel, wo wir die 924er Einkaufsliste Liste abarbeiteten. 1 Starterbatterie, Kältemittel R134A, ein paar Ersatzsicherungen und eine Vakuumpumpe zur Evakuierung der Klimaanlage. Den Umbaukit mit Filtertrockner, Dichtungen, Öl und Anschlussadaptern hatte Lee bereits im Vorfeld besorgt und so sollten wir mit diesem Berg an Teilen gut durchkommen. Auch den Steuerriemen galt es noch zu wechseln, da der letzte Wechsel wohl dokumentiert, aber schon viele Jahre zurück liegt. Ben, der freundliche Berater bei O’Reilly hatte den nicht lagernd, konnte ihn aber innerhalb zwei Stunden im Hause haben. So zogen wir mit unserer Beute weiter nach Catalina zu einem TARGET, einem Kaufhaus, für mich als durchschnittlichen Mitteleuropäer, epischen Ausmaßes, für USA eher der Durchschnitt. Hier gab es annähernd alles für den Haushalt. Von Essen über Getränke, Bettzeug, Klamotten, Elektronikkram und die beiden Letzteren waren heute unser „Target“, unser Ziel.
Lee kaufte eine neue Kapsel Kaffeemaschine und für mich fand sich eine Badehose, die ich schlicht versäumte in den Koffer zu packen. Am Rand hatten wir noch ein Pack Wasserflaschen für die Tour, Gatorade in Farbe des Himmels / des 924 für den Tag, eine Flasche 30er Sonnencreme und ein paar Tüten Haribo und damit auch ein bisschen Heimat in der Ferne eingesammelt.

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Mit vollem Wagen und zufriedenen Gesichtern rollten wir per Silverado wieder zurück nach Hause, ich stieg um in den Neun Zwei Vier und es ging ab in die Werkstatt. Tagesziele heute waren klar definiert, Klimaanlage Vollservice und auf Verwendung Kältemittel R134a umrüsten, Batterie und Zahnriemen erneuern, die Schieflage des Lenkrads beheben, Einbaulage Navi und RDKS Monitor (Reifen Druck Kontroll-System) festlegen und ein paar Kleinigkeiten.
Gesagt, getan, gegen 11 waren wir vor Ort, rauf auf die Bühne und los geht das! Zuerst die beiden Spurstangen gleichmäßig verstellen, damit die unlängst gemachte Grundeinstellung der Vorspur erhalten wird, die Lage des Lenkrads jedoch in die Waage kommt. Ergebniskontrolle ist hier erst bei der nächsten Geradeaus-fahrt zu machen, doch diese Gelegenheit wird sich schon bald finden.
Dann ab zur Klimaanlage. Lee wurde bei Betrachtung der Menge an ausgebauten Teilen immer stiller, doch ohne den recht zentral verbauten Kompressor aus dem Wagen zu nehmen, lässt sich eine vollständige und möglichst nachhaltige Umrüstung und Wiederinbetriebnahme nicht ordentlich durchführen. Das alte Öl muss raus aus dem Kompressor und frisches Öl kommt rein, was ohne Ausbau eben nicht zu bewerkstelligen ist. Dann noch Trockner tauschen, Dichtungen ersetzen, Adapter auf die Anschlüsse, Vakuumpumpe ans System und eine halbe Stunde evakuiert. Nach der Aktion blieb der Unterdruck für weitere 30 Minuten stabil, was die augenscheinliche Dichtheit der Anlage bedeutet. Kältemittel rein, die Peripherieteile wieder an ihre Plätze verwiesen und somit war dieser Teil des heutigen Tagesplan schon mal erledigt. Der Zahnriemen ist auch schon freigelegt und während Lee das Neuteil bei O’Reilly einsammelte, konnte ich die restlichen Punkte des heutigen Tagesplans erledigen. Riemen da, Riemen getauscht, alles wieder komplettiert, Maschine gestartet, Motor läuft, Klimaanlage bläst kalt, noch den Zündzeitpunkt geprüft, alles wie es soll. Es ist nun 4 Uhr Nachmittags und Julie hatte uns Morgens klar signalisiert, dass wir vor 5 zurück sein sollten, da für 6 Uhr ein Tisch im Range House reserviert war.

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Das Range House lag in Mitten der Wohnanlage an einem künstlich angelegten See mit Wassersspeiern und dem wiederholt atemberaubenden Blick auf die Gebirgskette, die, wie ich heute erfragen konnte, Santa Catalina oder auch Catalina Mountains genannt wird. Ich entschloss mich für einen landestypischen Range House Burger mit Pommes und konnte Stephanie, die etwas überschminkte, doch super freundliche Serviererin, davon Überzeugen, Bier mit Sprite zu mischen. Somit gab es heute zum Erfolg der Schrauberei, dem geselligen und leckeren Abendessen mit Blick auf die Catalina Mountains, auch noch das gerne genommen Radler. Ein rundum gelungener Tag. Gute Nacht für heute.

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03.04.2022

Ein neuer Tag, das alte Ritual. 02:00Uhr hellwach, nochmal weggedöst und um 5:55 dann raus aus dem Bett. Die Waagerechte des Lenkrads am Neun Zwei Vier war noch nicht vollständig wieder hergestellt und der Radio im Wagen zeigte zeitweise seltsames Verhalten. Doch stand heute erst einmal der Porsche 914 von Lee auf dem Programm. Er hatte unlängst den Motor überarbeiten lassen und auch bereits wieder in den Wagen gehängt, doch fehlt es nun an den Grundeinstellungen der Zündung und der Gemischaufbereitung und es lagen auch noch einige Luftleitbleche und Kleinteile herum, bei der ein Einbau ich gerne behilflich war.
Nach dem Frühstück also nix wie los und ran ans Objekt! Gestern stellte ich Lee noch die Frage nach Sonntag und das Schrauben an diesem Tag, da es doch manch Christen gibt, der davon lieber Abstand halten. Er bot mir an den Morgengottesdienst zu besuchen, würde selber aber lieber schrauben gehen. Folge: stummes Einverständnis zwischen zwei Männern.

Der orange Porsche 914 ist Lee’s ganzer automobiler Stolz, wenn in seinen Garagen auch noch ein neuzeitlicher Cayman weilt. Grundeinstellung Zündung und Überarbeitung einiger Verbindungen an der elektrischen Verkabelung waren schnell erledigt, doch wollte der Motor auch nach gewissenhafter und wiederholt überprüfter Grundeinstellungen der beiden Weber Vergaser nicht recht sauber laufen. Nach 4 Stunden „Jugend forscht“ haben wir es dann für heute dabei belassen. Es reicht aktuell dafür, den Wagen ggf. mit eigener Kraft auf einen Trailer zu verladen. Morgen ist ein neuer Tag und wir werden mit frischem Kraftstoff einen weiteren Anlauf starten.
Es gab heute auch einen festen Termin mit einem ziemlich großen Stück Rindfleisch, dass bis 3 Uhr Nachmittags auf dem Drehgrill zu landen hatte um uns später dann als Abendessen zu dienen.
Während Lee das Fleisch seinem Endziel näher brachte, habe ich begonnen die Neun Zwo Vier mit etwas Information zu versehen. „Mechanic’s Tour 2022“ als Motto war nebst einer Umriss-Karte der Vereinigten Staaten in weiß und der geplanten Route in blau nun auf dem Wagen zu lesen. Von allen Seiten und mit einem Smiley vorneweg.

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Nach Fertigstellung dieser Kriegsbemalung rollte ich noch zu einem etwa 10 Minuten entfernten Laden um Sprite für das abendliche Radler und O-Saft zur Ergänzung der Vorräte im Hause Edmonson zu beschaffen. Sprite war nicht, doch 7up tuts auch. Am Wegesrand ergaben sich dann auch gleich die ersten Motive mit Wagen nebst Landschaft und nach meiner Rückkehr lag auch das Rind bereits auf der Zielgeraden!

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So ging der Tag mit Rind, Bohnen, frisch angemachtem Salat, serviert auf Porzellan, was von den ortsüblichen Papiertellern sehr angenehm abwich, zu Ende und das Radler nicht zu vergessen. Somit einmal mehr: Tagesziel erreicht!

 

04.04.2022

Heute am Montag stand als Erstes die Abwicklung der Versicherung für Neun Zwo Vier auf dem Programm. Lee machten einen Anruf bei Hagerty, die entsprechende Policen für non-residents anboten, der sich mit Warteschleifen und sanfter Musik etwas in die Länge zog. Eine freundliche Stimme mit Namen Jay erfragte dann irgendwann mal alle möglichen Daten, wir folgten brav dem Frage-Antwort Spielchen um dann zu erfahren, dass die Hagerty Insurance einen US Amerikanischen oder kanadischen Führerschein erfordert um den Vertrag zu machen. Kurz und knapp und das war erst mal nix. Lee blieb gewohnt gelassen, da der Wagen ja versichert sei und er würde die Versicherung auch gerne für die zwei Monate weiter laufen lassen, was nur die Umschreibung etwas holprig gestalten könnte. Er hatte jedoch für den Fall des Misserfolges mit der Hagerty bereits einen Plan B vorgesehen. Ein nächster Anruf richtete sich an Versicherungsagentin Margret Dipple, seiner persönlichen Wahl in Sachen Versicherungen, und dieser gestaltet sich doch deutlich fruchtbarer und wenn Margret auch erst gegen 1pm (13:00Uhr) eine Rückmeldung signalisierte, so klang das Ganze schon mal lösungsorientiert.

Wir machten uns derweil (wieder) auf den Weg zu O’Reilly um meine bestellten Keilriemen und noch ein paar Kleinigkeiten einzusammeln. Julies Bruder Cameron hatte zum Einsatz einer Lenkradkralle geraten, da gerade ältere Fahrzeuge vergleichsweise einfach zu entwenden wären und die Kralle den Aufwand für einen potentiellen Dieb doch erheblich in die Höhe trieb. Gesagt, getan und weiter ging es zur Werkstatt. Bei mir stand nochmal die Klimaanlage auf dem Plan, da der Kompressor nur sporadisch auf Touren kam und an Lees 914 galt es die Vergasereinstellung weiter zu behandeln und die Grundeinstellung der Kupplung zu erledigen. Ein Job, der zu 2t schnell von der Hand ging und da Lee die Nacht mit dem Weber Vergaser Handbuch unter dem Kopfkissen verbrachte, war auch hier nicht zuletzt des neuen Kraftstoffs wegen, alsbald Erfolg zu verzeichnen. Mein Klimaanlagenthema hatte sich in einem Anschluss-Stecker zur Magnetkupplung am Kompressor erledigt und es galt noch einen Halter für das Smartphone zu bauen. Im Hinterhof der „Mans Cave“ fand sich eine Auswahl an Metallresten und Halbzeugen und ein Stück Fassadenverblendung aus Aluminium musste hier und heute als Basis für meinen Smartphonehalter herhalten.

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Kurz nach 1pm brummte Lee’s Telefon, Margret von Priorty One Insurance war dran und hatte eine Lösung am Start! Noch dazu hatte sie die preiswerteste Variante für meinen Bedarf individuellen ermittelt und nach kurzem Datenaustausch hatte ich etwa 2 Stunden später eine Versicherung für einen Monat nebst „tow in assistance“ in der Tasche, oder besser im Email Eingang. Es galt nur den Vertrag vor Ablauf um einen weiteren Monat zu verlängern, womit meine 2 Monate USA abgedeckt wären.

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Was sich hier so einfach darstellt, hatte jedoch Einiges an Vorarbeit und Recherche gebraucht, die Lee in den vergangenen Tagen und Wochen durchaus beschäftigte. Nun fehlt noch die ordentliche Umschreibung der Papiere und dann gehört der Wagen tatsächlich mir. Verena wird den Kaufpreis per Banküberweisung „wiring transfer“ übermitteln und für Morgenfrüh 07:50am haben wir einen gemeinsamen Termin beim ADOT, der lokalen Zulassungsbehörde.

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Unsere Schraubereien kamen zu einem positiven Ende und Lee hatte pünktlich um 4pm ein date zum „Family Chat“ online Treff mit der Familie. Zu dem saßen Julie, Lee, Nancy und Cameron vor einem richtig großen Fernseher und auf dem waren drei Bilder von anderen Personengruppen in ihren Wohnzimmern zu sehen. Auf diesem Wege kamen die 4 Gruppen von Familienangehörigen über Distanzen von tausenden von Meilen regelmäßig zusammen um sich über den neuesten Tratsch und Klatsch und die Wege ihrer Kinder auszutauschen. Die Gespräche zwischen den Familienmitgliedern gingen über eine Stunde und es war spannend für mich als Zaungast zu erleben, dass alle über den gesamten Zeitraum sehr diszipliniert und aufmerksam die Gespräche führten. Diese virtuelle Begegnung war wohl allen ein echtes Anliegen.

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Unser Abendessen wurde heute bei LUPE’S FINE MEXICAN FOOD eingenommen und für mich war es das erste Chimichangas Erlebnis. Feine schlichte Küche mit Fleich, Bohnen und Reis, nette Leute um uns rum, alles gut für diesen Tag. Am Ende noch ein Radler und das Tagesziel war einmal mehr bei voller Zufriedenheit erreicht.

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05.04.2022

Wir hatten für heute 07:45am einen Termin in der MOTOR VEHICLE DIVISION des ADOT, des Arizona Department Of Transportation um die Papiere von Lee auf mich umzuschreiben. Die Räume erinnerten an die Zulassungsbehörden bei uns zu Hause. Man zieht eine Nummer, was in Zeiten von Covid ein Mitarbeiter für einen erledigt, und stellt sich in die Schlange, die zu dieser frühen Stunde erfreulich kurz war. Lee hatte im Vorfeld einen Termin für uns gebucht, was wegen des geringen Aufkommens an Interessierten niemand recht interessieren wollte. SO oder so, bereits um 07:50 Uhr standen wir vor Schalter 16, schilderten unser Anliegen und bis auf die Bestätigung von Lees Unterschrift auf der Rückseite des Title wurde alles flink erledigt. Einzige Verzögerung entstand, weil auf dem in Deutschland ausgegebenen EU-Führerschein das Land Bayern nicht vermerkt ist, es jedoch galt ein entsprechendes Feld im Computer auszufüllen. Nachdem die Dame einen Kollegen nach dem Anderen, der zur frühen Stunde erst langsam und gemütlich hereintröpfelnden Amtsbesatzung befragte und kichernde Damen auch nicht weiter wussten, konnte ich die Frage nach dem „State“ doch leicht beantworten.

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So hatten wir nur etwa 10 Minuten später bereits alles in Händen. Eine Zulassung nebst 90 Tages „Non Resident“ Kennzeichen aus dünnem Kunststoff, Title und Zulassungsbestätigung. Die Unterschrift von Lee auf eben diesem Title, der in etwa mit einem deutschen Fahrzeugbrief zu vergleichen ist, musste in Beisein eines Notars erfolgen. Was für mich als durchschnittlichen Mitteleuropäer für einen Verwaltungsakt gröberen Ausmaßes klang, entlockte Lee nur ein Schulterzucken und nach einem kurzen Anruf hatten wir hierzu ein date am nächsten Morgen um 08:00am.

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Jetzt noch kurz zu THE HOME DEPOT, ein Handwerkermarkt, der den BAUHAUS und OBI Märkten in Europa fast bis aufs Haar glich. Lee brauchte ein paar Acrylglasplatten und mir war es nach einer kurzen Rauchentwicklung im 924, die am Sicherungshalter zum Stromkreis Klimakompressor ihren Ursprung fand, irgendwie nach Feuerlöscher zumute. Ein CO2 Löscher sollte es werden und nach kurzer Suche und freundlicher Auskunft eines HOME DEPOT Mitarbeiters wurden wir auch schnell fündig. Lee schnappte sich auch gleich einen und ich wollte es mal wieder genauer wissen. Es war jedoch nicht eindeutig erkennbar, in welchem Verfahren die Löscher arbeiteten. Pulver, Schaum, CO2? Meine Entscheidung hatte ich dann letztendlich über die Bauform von Behälter und Sprühkopf getroffen, da keinerlei Angaben zum Inhalt des Behälters zu finden waren.

Dann wieder (...) kurz zu O’Reilly, Kennzeichenrahmen und Kleinkram besorgen, noch einen Abstecher zu McDonalds, Kaffee und ein Bisquit McMuffin mit Schinken und Käse und zurück nach Hause.

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Meinen ursprünglichen Plan, den Flugzeug Schrottplatz in Tucson AZ zu besuchen habe ich eingetauscht, gegen eine Tour nach Coolidge AZ. Der Airplane Boneyard ist für Besucher offiziell geschlossen, doch ist die Schrottplatz Idee geblieben und im Grunde ging es darum, den 924 einmal über mehrere Meilen zu bewegen, was der Wagen schon seit vielen Jahren nicht mehr erlebt hatte. Die neu gewählte Strecke ging über etwa 60 Meilen, was knapp 100 Kilometern entsprach und bei LY SALVAGE wurde es mir erlaubt die Fläche des Platzes zu erkunden und zu fotografieren was immer mir gefällt. Zum Ende meiner Tour konnte ich von Leon, dem Besitzer der Anlage für 2 US Dollar noch eine alte Cadillac Radkappe erwerben und so für ein altes US Rad, das seit 2 Jahren eben ohne Felge die Wand im DeloDiner ziert, eine würdige Abdeckung erwerben. Leon war noch etwas verwundert, wie ich das Teil denn über den Atlantik bringen möchte, doch wird sie da ein Weg irgendwo zwischen Vronis Gepäck oder dem Innenraum des 924 finden.

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Auf dem Rückweg kehrte ich noch bei einer WALMART Filiale ein, wohl eine der größten Handelsketten der USA für alles was der Mensch so braucht. Food and Nonfood, Fishing and Hunting, Klamotten und Schuhe, alles was der Mensch so braucht, oder zu brauchen glaubt. Mein Interesse galt neben etwas Obst vor allem ein paar Camping Utensilien wie einem vernünftigen Messer, einem Multi Tool und einer Kerze zur Mosquito Abwehr. Auch einen Pack STELLA Bier galt zu beschaffen, da Lee’s Vorrat wegen meiner allabendlichen Radler Verköstigung in Richtung Ende gingen.

Gegen 4pm war dann wieder Ankunft in der Saddle Brooke Ranch Anlage und das Resümee zur insgesamt etwa 140 Meilen weiten Reise war grundsätzlich positiv, wenn es auch wieder eine kleine TODO-Liste für den kommenden Tag gab. Einmal noch "Mans Cave", einmal noch Schrauben mit Lee, um dann am Donnerstagmorgen die Reise in Richtung Kayenta zu starten!

 

06.04.2022

08:00Uhr, Termin bei der Notarin. Was für uns Deutsche nach großer Sache und hohen Kosten klingt, läuft hier doch vergleichsweise entspannt ab. Der Termin wurde am Vortag kurz per Telefon vereinbart und war dann nach etwa 10 Minuten und 4 US Dollar Kosten für zwei Stempel und zwei Unterschriften erledigt. Somit war nun auch das letzte Dokument, der TITLE, offiziell auf mich übertragen.

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Im Laufe des Vormittag rollte Lee seinen schneeweißen Porsche Cayman aus der Garage und die Fahrt ging noch ein letztes mal zur Mans Cave. Die Liste war nur noch kurz und nach Prüfung der Flüssigkeitsstände, den Verschraubungen am Fahrwerk stand nur noch das befestigen der über die Jahrzehnte lose gewordenen Außenspiegelgehäuse auf dem Plan. Gesagt, getan, noch ein paar Fotos der drei Zuffenhauser nebst Lenker und ab nach Hause. Burger standen auf dem Plan! Klassische US-Amerikanische Küche, Rindfleisch gehackt, geformt und ohne weitere Zutaten auf dem heimischen Grill geschmacklich vollendet. Das Ganze in einem typischen Sesambrötchen mit Salatblatt, Zwiebel, Gurke und Tomate garniert, Julies hausgemachte Burgersoße drauf und als Folge drei zufriedene Gesichter. Lee und ich saßen noch lange beieinander, tauschen Geschichten aus und genossen bis spät in den Abend die letzten gemeinsamen Stunden. Es war ein toller Start in meine Tour und Julie und Lee machten mir den Einstieg in die USA sehr angenehm und leicht. Thank you for being friend’s! als Signatur in einem Delorean Buch, dass ich still auf dem Wohnzimmertisch zurück ließ. Neben einer Delorean World Tour Tasse, im Schrank hinter anderen Tassen für den ersten Blick verborgen. Irgendwann werden die zwei darüber stolpern und sich dann an unsere gemeinsamen Tage erinnern. Nur eine kleine Geste für die gemeinsame Zeit und die noble Unterkunft nicht zu vergessen.

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07.04.2022

6 Uhr wach, 7 Uhr Frühstück und Bad erledigt, 07:30 Uhr Abfahrt. Nach einem letzten gemeinsamen Kaffee und einer herzlichen Verabschiedung rollte mein Neun Zwo Vier aus der Einfahrt von 61837 East Happy Jack Trail und die Reise konnte beginnen! Das Navi war programmiert, der Tank noch zu ¾ gefüllt, alles geprüft, verpackt und los geht’s!

Die Fahrt verlief rundherum problem- ja schon fast ereignislos. Etwa 30 Meilen hinter Oracle endete auch jedes Mobiltelefonsignal und so war ich dann mal ganz alleine auf der Straße, die sich über 400 Meilen, was 620 Kilometern entspricht, die gesamte Strecke bis Kayenta durch wüstenartige Ebenen bahnte und Höhen zwischen 2000 und 6400 feet (ein ft entspricht 30,48cm) umfasste. Ein paar Orte wurden gekreuzt und allesamt sind fast ausschließlich ebenerdig und 1-stöckig gebaut und ziehen sich enorm in die Länge. Platz ist hier ja auch genug.

Meine Fahrt verlief im Grunde eben reibungslos, bis auf einen kurzen Moment, als die Nadel der Tankuhr plötzlich auf ihre Leer-Position fiel und da auch stur verbleiben wollte. Mitten in den Bergen / der Wüste, was wie ein Widerspruch klingen mag, jedoch genau die Bilder um mich herum wiederspiegelt, ohne Handyempfang und kaum Verkehr, der letzte entgegenkommende Lastwagen lag schon etwa 10 Minuten zurück und hier mit ohne Kraftstoff liegen zu bleiben stand so heute Morgen nicht auf meinem Tagesplan. Da Lee jedoch bereits erwähnte, dass dieses Zeigerinstrument ab und ab mal nicht die Wahrheit spricht und ich meinen bei einem der wiederholten O’Reilly Besuchen erstandenen roten 2 Gallonen (was 2 mal 3,785411784 Liter entspricht) bis zum Rand befüllt im Kofferraum wusste, hatte mein Puls sich nicht nennenswert erhöht und irgendwann muß ja mal eine Tanke kommen. Vielleicht.

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So kam es dann auch , zwar erst etwa 70 Meilen später und tatsächlich irgendwo mittendrin im Nirgendwo, doch da war sie! Eine Sinclair Station mit dem Dino im Logo! Auch war neben den Zapfsäulen eine grüne Dinosaurier Statue platziert, womit der Gründer Harry F. Sinclair vor über 100 Jahren bereits klar machte, woher unser Treibstoff kommt.

So startet ich mit vollem Tank zur letzten Etappe meiner Reise nach Kayenta und das Ziel zeichnete sich schon bald in den Farben und Formen der Landschaft ab. Das „Valley“, wie eben das Monument Valley von den Einheimischen kurz genannt wird, ist heute klar definiert und touristisch astrein erschlossen und verwaltet, doch gehört der gesamte Landstrich hier zwischen Arizona und Utah der gleichen Struktur an. So konnte ich mich noch einmal langsam und sanft dem Valley nähern und fühlte auch bald wieder diese besondere Energie die in dieser Gegend allgegenwärtig ist. Nicht ohne Grund zählt diese Region zu den spirituellen Zentren unserer Zeit und wohl auch der Zeit davor und der Zeit nach uns.

Gegen 15:00Uhr Ortszeit, Kayenta liegt in einer anderen Zeitzone wie Oracle, war das Ziel erreicht, das Haus der Cly Familie schnell wieder gefunden und es gab ein fröhliches Willkommen. Wir hatten uns alle für 6 Jahre nicht gesehen, doch den Kontakt nie abgebrochen. Dechelly, damals 12 Jahre alt, und auch ihre Schwester Nizhoni, damals 17, sind beide auch auf facebook aktiv und so gab es immer wieder mal die Gelegenheit sich auszutauschen. Ihr Vater Travis und auch die Mutter Suzanna wirkten entgegen der „Kleinen“ noch genauso, wie wir sie im März 2016 bei unserem Aufenthalt hier mit dem Delorean World Tour Team kennen lernen durften.

Travis meinte knapp: wanna go to the Valley now? Na wie ich das wollte! Es war schon etwas spät, doch bei Sonnenuntergang hat das bestimmt auch seinen Reiz. Gesagt, getan, nur kurz ins Hotel um die Ecke, das Wetherhill Inn, das wir auch auf der Welttour nutzten und um 18:30Uhr starteten wir nebst Neun Zwo Vier in Richtung Monument Valley!

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Die Einfahrt ins Valley gestaltete sich etwas schwieriger wie erwartet. Die Fahrbahn war von einem Park Ranger blockiert und der lies nur durch, wer irgendwelche Papiere vorweisen konnte. Da Travis jedoch im Valley aufgewachsen ist, seine Tante nebst Familie nach wie vor darin wohnen und einen Pferdeverleih nebst geführten Reitertouren betrieben, konnten wir nach einigem Hin und Her und Telefoniererei einfahren. Da waren wir nun, Travis und ich, wieder mit einem denkbar ungeeigneten Wagen, nur 6 Jahre später. Uns kamen auf den ersten Metern noch ein paar Pick Up Trucks mit bestuhlten Ladeflächen und Touristen darauf entgegen, doch hatten wir das ganze Gebiet dann fast für uns alleine. Fast, weil eine hochmotivierte Ober Rangerin darüber wachte, was wir da so trieben und sich immer in gebührlichem Abstand, doch jederzeit am Horizont präsent zeigte. Wir nutzen die Fahrt um Travis Cousine und deren Jungs zu besuchen und es ergab sich ein nettes Schwätzchen, so von Pferdefrau zu Automann. Travis zeigte mir auch noch den Hogan, ein fensterloses Haus aus Holz, dünen Ästen und Lehm, dessen Eingang immer zur aufgehenden Sonne hin ausgerichtet wurde, in dem er aufgewachsen ist. Simple life. Als die Dämmerung hereinbrach, machten wir uns auf den Rückweg und die Hochmotivierte war immer irgendwo geschäftig hinter uns. Jedenfalls hatten wir unseren Spaß, ich ein paar Fotos und wieder eine wundervolle Erinnerung an eine weitere Fahrt durch das Valley, noch ergänzt um die Begegnungen mit Travis Verwandtschaft.

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Die Heimfahrt durch die stockfinstere Nacht offenbarte mir noch die fehlerhafte Scheinwerfereinstellung am 924, die jedoch gleich nach Absetzen von Travis an dessen Haus an einer hellen Wand am Hotel zu korrigieren war. Bislang gab es keine Fahrt bei Dunkelheit und Tunnels scheint es in Arizona nicht zu geben.

Somit ging dieser doch sehr intensive und ereignisreiche Tag irgendwann um 9 zu Ende und ich war nach all der Fahrerei und der Aufregung im Valley reif für die Matratze. Noch ein schnelles Radler gemischt, Ende Tag, gute Nacht.

 

08.04.2022

„OFF DAY“ hatten wir die freien Tage auf der Welttour genannt und einen solcher Tag ohne feste Pläne hat sich heute ergeben. Da wir gestern schon im Valley waren nutzte ich den Vormittag um den Wagen zu säubern. Der sah nach der Tour gestern nicht mehr ganz so frisch aus, da die Wege im Valley mehr für Allradgetriebene höher gelegte Pickup Trucks und Jeeps geeignet sind und ein Porsche hier normal nicht zum Einsatz kommt. Den Rest des angebrochenen Tages habe ich mit Tagebuch, Hotelpool und Sonnenliege verlebt und am Abend gingen wir dann allesamt noch gemeinsam zum Essen. Wir waren zu 5t und da nach aktuellen Navajo Nation Covid Regeln nur maximal 4 Personen an einem Tisch sitzen dürfen, saßen wir Männer an einem und die Damen am Nebentisch und trotz der Sitzordnung, hatten wir eine gute und angeregte Unterhaltung. Travis hat mich nach dem Lieblingsessen meiner Kindheit gefragt und um das Rezept gebeten. Werde meine Frau Mama danach fragen. Mal sehen, ob Travis Rindsrouladen mit Kartoffelbrei nach ihrem Rezept gekocht bekommt. Bilder des Ergebnissen hat er schon mal versprochen.
Nachdem Travis sich die Chance einer letzten Fahrt als Copilot im Porsche vom Lokal nach Hause nicht entgehen lassen wollte, gab es vor dem Familienhaus noch die Gelegenheit der Verabschiedung von all den Cly’s. Travis und ich werden uns Morgenfrüh nochmal kurz treffen. Cly hatte mich darum gebeten und es galt noch Geschenke auszutauschen. Tradition bei den Navajo.

 

09.04.2022

Wecken, Frühstück, Kram zusammenpacken und noch einen kurzen Stop bei Travis. Es galt sich zu verabschieden, was wir mit dem Tausch von einem auf der Rückseite signierten team-deloman Schild gegen ein aus Glasperlen und lt. Travis von Hand gemachtes Symbol eines „Darth Feather“ mit bunter Plastikperlenkette traditionsgemäß erledigten. „Darth Feather“ stellt den Helm des Star Wars Bösewicht Darth Vader (dunkler Vater) dar, jedoch ist der Helm mit Indianderfedern geschmückt. Darum eben Darth Feather, wie dunkle Feder.

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08:40Uhr dann Aufbruch in Richtung West / Nord-West, Ziel der Reise: Bryce Canyon National Park im an Arizona angrenzenden Bundesstaat Utah. Das Wetter war gewohnt sonnig und die Straßen erfreulich schwach frequentiert, was ein zügiges Vorankommen garantierte. Der Wagen lief wieder einwandfrei und ohne Auffälligkeiten. Die letzten Klappergeräusche hatte ich im Zuge der Reinigung gestern erledigt, es galt einen Haltestift an der Heckklappe einzustellen und schon war hinten Ruhe.

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Die Fahrt führte durch die abwechslungsreichen Landschaften Arizonas hinüber nach Utah. Die Bergformationen am Horizont zeigten sich in vielen Farben von hellbraun bis rot. In Schichten, waagerecht und schräg, mal hoch aufgetürmt, mal von tiefen Gräben durchzogen.

Am Glen Canyon Staudamm, der das Wasser des Lake Powell in elektrische Energie verwandelt, ergab sich ein willkommener Zwischenstopp um etwas die Füße zu vertreten.

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Auch die weiteren Meilen zum Bryce Canyon spulten Neun Zwo Vier und ich gelassen ab und so erreichten wir das Hotel „Bryce Canyon Resort“ gegen 2 Uhr Nachmittags. Die Dame am Empfang, augenscheinlich und auch der Aussprache nach ziemlich eindeutig indischer Abstammung, hatte mich bereits erwartet, war jedoch überrascht mich alleine zu empfangen, da ihr online Buchungssystem booking.com wohl zwei Erwachsene beschrieb. So oder so, ich war hier, ich war alleine und die Dame hat mein Zimmer mit zwei Kingsize Betten gegen eine Hütte, eine sogenannte „Cabin“ getauscht. Ein sau-gemütliches kleines Häuschen mit großem Schlaf-/Wohnraum, einer kleinen Küche und einem Badezimmer mit Riesenwanne. So lässt es sich doch ein paar Nächte aushalten!

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Ich war jedenfalls zufrieden dass ich hier gut angekommen bin und freundlich aufgenommen wurde und so galt es nur noch die Abendessensfrage im direkt benachbarten „Cowboy Ranch House“ mit einem Toast nebst Bacon und Käse, einem Haufen Pommes und einer Ofenkartoffel zu beantworten.

Radler konnten die auch, wenn der freundliche Kellner zuerst doch mit den Achseln zuckte, so hatte er die Situation souverän im Griff und Bier und Sprite zu mischen erschien ihm sehr wohl seltsam, doch nicht unmöglich. Tagesziel erreicht, alles gut.

 

10.04.2022

0°C besagte die Zeile in meinem Internetbrowser, 4°C die Temperatursensorik der Reifen am 924. So oder so, es ist saukalt hier! Habe meine Sweatjacke gegen die Version mit Kapuze getauscht und für die Tour den Bryce Canyon die warme Jacke ausgepackt. Bereits 6 Wochen vor Antritt meiner Reise hatte ich eine Kiste mit diversem Campingkram, festen Schuhen, Büchern, Handtücher und eben einer warmen und wind- und regendichten Jacke zu Lee nach Oracle verschickt und eben diese Jacke hat heute ihren ersten Einsatz. Hatte das eigentlich mehr für die nördlichen Staaten gedacht, doch liegen Teile des Bryce Canyon stellenweise auf etwa 9000ft, was ca. 2750 Metern entspricht und da sind die erlebten Temperaturen schon wieder logisch.

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Die Null-Grad-Grenze hatte wohl manch Reisende davon abgehalten, bereits in aller Frühe in den Canyon einzufahren, was mit 35 US Dollar für einen PKW-7-Tages Pass grundsätzlich ermöglicht wurde. Somit hatte ich nach einem kräftigen Frühstück im „Cowboy Ranch House“ gegen 8:00Uhr einige der „View Points“, der Aussichtspunkte, ganz für mich alleine, was meinem Geknipse und Gefilme gefiel und auch viel Zeit zum atmen und genießen der Landschaften ließ. Als ich dann gegen 13:00Uhr wieder aus dem Park ausfuhr, waren die Parkplätze und View Points schon deutlich höher frequentiert.

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mehr Bilder und Geschichten finden sich on facebook unter Wolfgang Hank und unter:
https://www.facebook.com/media/set/?vanity=deloman.de&set=a.10219612464332943

 

 

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